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Gabriele Müller in Düsseldorf bei BBQ

Frau Gabriele Müller
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Nächster Starttermin: 11.03.2019

  • Erfahrene Dozenten vor Ort
  • Betreuung durch Jobcoach
  • Anerkannte Zertifikate

▶ Download Flyer | Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter in Düsseldorf

Haben Sie schon berufliche Erfahrung im Handwerk oder im gewerblich-technischen Bereich? Ist Ihnen das Wohlergehen Ihrer Kollegen wichtig? Sie haben stets einen Blick auf die Risiken am Arbeitsplatz sowie den Arbeitsschutz? Jetzt haben Sie die Möglichkeit, durch eine Weiterbildung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten bei BBQ in Düsseldorf, sich künftig noch mehr auf den Arbeitsschutz zu fokussieren. Ihr Engagement hilft Ihnen auch, sich für weitere Aufgaben in Ihrem Unternehmen zu positionieren.

 

Wann muss ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter bestellt werden?

Grundsätzlich muss erst einmal geklärt werden, dass Sicherheitsbeauftragter und Brandschutzbeauftragter zwei verschiedene Funktionen sind. Nun haben Sie jedoch bei BBQ die Möglichkeit, beide Zertifizierungen in einer Weiterbildung zu erhalten. Bei beiden handelt es sich um eine beratende Tätigkeit. Verantwortlich für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen ist der jeweilige Unternehmer oder Geschäftsführer.

Wann ein Sicherheitsbeauftragter berufen werden muss, ist im § 22 des Sozialgesetzbuches VII beschrieben. Im Normalfall muss in Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigen ein Sicherheitsberater berufen werden. Abweichungen davon sind möglich – zum Beispiel in Abhängigkeit vom Gefährdungsgrad für die Mitarbeiter.

Die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten ist hingegen nur notwendig, wenn ein Genehmigungsverfahren durch das Baurecht nötig wird. Jeder Unternehmer ist aber durch das Arbeitsschutzgesetz dazu aufgefordert, für die Arbeitssicherheit für seine Mitarbeiter zu sorgen. Auch im Bereich des Brandschutzes.

 

Was macht ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter?

Wenn Sie zum Sicherheitsbeauftragten berufen werden, stimmen Sie sich in dieser Funktion eng mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi) als auch mit dem Betriebsarzt ab. Ihr Rat ist bei der Geschäftsführung gefragt, wenn es um Berufskrankheiten, Gesundheitsrisiken oder dem Vorbeugen von Arbeitsunfällen geht. Sie arbeiten im Arbeitsschutzausschuss oder bei der Untersuchung von Arbeitsunfällen mit und sind bei Betriebsbegehungen dabei. Als Sicherheitsbeauftragter können Ihnen zum Beispiel folgende Aufgaben angetragen werden:

  • Schutzeinrichtungen und Schutzausrüstungen auf Mängel überprüfen bzw. Mängel beseitigen lassen,
  • auf technische Mängel und daraus resultierende Unfallgefahren hinweisen,
  • auf Arbeits- und Brandschutzbestimmungen sowie deren Einhaltung achten,
  • sich für Kollegen stark zu machen, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen (u.a. neue Mitarbeiter, Schwangere oder Jugendliche),
  • an der Erarbeitung und Pflege eines Arbeitsmittelschutzverzeichnis oder Arbeitsschutzmanagementsystems mitarbeiten.

Bei der Bestellung eines Sicherheitsbeauftragten sollten stets der jeweilige Vorgesetzte, die Personalabteilung als auch die Mitarbeitervertretung mit einbezogen werden. Die Bestellung sollte jedem Mitarbeiter im Unternehmen zeitnah mitgeteilt werden.

Die Aufgaben eines Brandschutzbeauftragten sind in der DGUV-Information 205-003 „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten“ beschrieben. Es sind können zum Beispiel folgende Tätigkeiten anfallen:

Was genau ein Brandschutzbeauftragter zu tun hat, sollte vom Arbeitgeber schriftlich definiert werden. Das Unternehmen sollte den Brandschutzbeauftragten schriftlich bestellen und er sollte der Geschäftsführung unterstellt sein.

 

Wie kann ich mich zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter weiterbilden?

Um ein Zertifikat als Sicherheitsbeauftragter und als Brandschutzbeauftragter zu erhalten, sind normalerweise auch zwei Weiterbildungen notwendig. Im Laufe der Doppelqualifikation zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten bei BBQ in Düsseldorf können Sie gleich beide Qualifikationen erlangen. Unsere engagierten Dozenten vermitteln Ihnen im Präsenzunterricht vor Ort praxisbezogenes Wissen, damit Sie gut auf Ihre kommenden Aufgaben als Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter vorbereitet sind. Dabei untergliedert sich die Weiterbildung in drei Teile, die auf einander aufbauen:

  • Ausbildung zur/zum Sicherheitsbeauftragten,
  • Ausbildung zur/zum Brandschutzbeauftragten,
  • Erste-Hilfe-Lehrgang.

Mittels der erhaltenen Zertifikate können Sie Ihr neu erworbenes Wissen bei Ihrem Arbeitgeber künftig nachweisen. Die im Unterricht behandelten Themen können Sie unter „Inhalte der Weiterbildung“ finden.

 

Wo werden Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter benötigt?

Im Prinzip werden Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte in fast jedem Unternehmen benötigt. Dabei ist es vollkommen egal, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist. Die gesetzlichen Bestimmungen wurden bereits eingangs kurz erwähnt. Je höher das Gefährdungspotenzial für das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter ist, umso wichtiger ist es, dass ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter tätig wird. Besonders in folgenden Branchen ist dies sehr wichtig:

  • in der Industrie,
  • im Baugewerbe,
  • im Transport- und Speditionswesen,
  • im Dienstleistungssektor,
  • im Handwerk.

Sollten Sie der Auffassung sein, diese Weiterbildung könnte Ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen sehr gut ergänzen, dann rufen Sie bei uns an, schreiben Sie uns oder kommen persönlich vorbei. Unsere Kollegen beraten Sie sehr gerne.

 

▶ Inhalte der Weiterbildung

Ausbildung zum/zur Sicherheitsbeauftragten

Während der Grundausbildung gemäß § 22 SGB VII und § 20 DGUV Vorschrift 1 erwerben Sie Kenntnisse aus den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in nachfolgenden
Themengebieten:

  • Gesetzliche Vorgaben zu Arbeitsschutz und -sicherheit
  • Aufgaben und Stellung des Sicherheitsbeauftragten
  • Unfalluntersuchung
  • Grundlagen der Unterweisung
  •  Erkennen und Beurteilen von Gefährdungen
  • Grundlagen des Umgangs mit Gefahrstoffen
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Arbeitsplatz und Arbeitsmittel
  • Verkehrssicherheit, Transport und Logistik
  •  Zusammenarbeit mit Fremdfirmen im Betrieb
  • Verkehrssicherungspflichten

Die erworbenen Kenntnisse werden am Ende in einer schriftlichen Prüfung geprüft und mit dem Zertifikat „Sicherheitsbeauftragte(r)“ für zukünftige Arbeitgeber dokumentiert.

Ausbildung zum/zur Brandschutzbeauftragten

Die Ausbildung zum bzw. zur Brandschutzbeauftragten erfolgt gemäß den Richtlinien von vfdb, DGUV und VdS und umfasst sowohl praktische als theoretische Inhalte und Übungen. Während des Lehrgangs erwerben Sie Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes
  • Grundlagen des Brennens und Löschens
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Baulicher Brandschutz
  • Anlagentechnischer Brandschutz
  • Handbetätigte Geräte zur Brandbekämpfung
  • Organisatorischer Brandschutz
  • Brandschutzmanagement
  • Behörden, Feuerwehren, Versicherer
  • Praktische Übungen mit Feuerlöscher und Löschdecke

In der Abschlussprüfung stellen Sie sowohl theoretisch als auch praktisch Ihr Wissen unter Beweis und erhalten im Anschluss daran das Zertifikat „Brandschutzbeauftragte(r)“.

Erste-Hilfe Lehrgang

Ergänzt wird die Weiterbildung zum bzw. zur Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten durch einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Hier lernen Sie, worauf es im Ernstfall ankommt und was
Sie in Notfällen beachten sollten. Auch die Dokumentationspflichten und korrekte Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistungen sind Bestandteil des zweitägigen Seminars.

▶ Nächste Starttermine und Unterrrichtszeiten

Nächste Termine

  • 11.03.2019 – 05.04.2019

Dauer / Unterrichtszeiten

20 Tage (180 U.-Std.)
Montag bis Freitag
08:00 – 16:00 Uhr

▶ Zielgruppe | Voraussetzungen | Finanzielle Förderung

Zielgruppe

Fachkräfte in Industrie und Handwerk, die mit festgelegten elektrotechnischen Tätigkeiten beauftragt werden sollen.

Voraussetzungen

Abgeschlossene Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich oder gleichwertige mehrjährige Berufserfahrung.

Finanzielle Förderung

Sie können eine Förderung für die Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten in Düsseldorf über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS MAT 2)  der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter, den Berufsgenossenschaften bzw. Unfallkassen, der Deutschen Rentenversicherung und dem BFD beantragen oder das Programm WeGebAU nutzen.

Infos zum AVGS