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Nächster Starttermin: 30.10.2018

  • Erfahrene Dozenten vor Ort
  • Betreuung durch Jobcoach
  • Anerkannte Zertifikate

▶ Download Flyer | Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter in Hamburg

Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung im gewerblich-technischen bzw. handwerklichen Bereich oder verfügen über gleichwertige mehrjährige Berufserfahrung? Sie schauen über den Tellerrand und haben einen Schulterblick für Ihre Kollegen? Dann ist die Weiterbildung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten bei BBQ in Hamburg eine hervorragende Möglichkeit für Sie, um sich für die Interessen Ihrer Kollegen stark zu machen und sich künftig für weitere Aufgaben im Unternehmen zu empfehlen.

 

Ab wann ist ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter erforderlich?

Um diese Frage zu beantworten ist es notwendig, darauf hinzuweisen, dass sowohl der Sicherheitsbeauftragte als auch der Brandschutzbeauftragte zwei eigenständige Qualifikationen sind. Und beide werden jeweils in Ehrenämter ausgeübt. In beiden Fällen gilt auch, dass die jeweils Beauftragten lediglich eine beratende Funktion haben und nicht weisungsberechtigt sind. Die Verantwortung liegt stets beim Unternehmer.

 

Welche Unternehmen müssen einen Sicherheitsbeauftragten bestellen?

Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten haben in der Regel einen Sicherheitsbeauftragten zu bestellen. Die rechtlichen Grundlagen hierfür finden sich im § 22 des Sozialgesetzbuches VII. Je nach den Gefahren für Gesundheit und Leben der Mitarbeiter, kann der Unfallversicherungsträger die Anzahl der notwendigen 20 Beschäftigen erhöhen oder verringern. Wieviel Sicherheitsbeauftragte ein Unternehmen zu bestellen hat, regelt § 20 Absatz 1 der GUV-VA1. Dies richtet sich nach Anzahl der Mitarbeiter und Art des Unternehmens.

 

In welchen Unternehmen ist ein Brandschutzbeauftragter notwendig?

Die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten ist baurechtlich nur nötig, wenn dies ein Genehmigungsverfahren erfordert. Laut Arbeitsrecht gibt es keine verbindliche Pflicht zur Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Jedoch sind Arbeitgeber laut Arbeitsschutzgesetz aufgefordert, ihrer Fürsorgepflicht für den Schutz von Leib und Leben ihrer Beschäftigten auch in Bezug auf den Brandschutz nachzukommen. Dabei ist es dem Unternehmer überlassen, ob er diese Verantwortung selber wahr nimmt oder delegiert.

 

Welche Aufgaben hat ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter?

Sicherheitsbeauftragte unterstützen und beraten den Unternehmer bei bzw. zu arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken, Berufskrankheiten sowie zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi) sowie dem Betriebsarzt. Sie wirken mit im Arbeitsschutzausschuss, bei Unfalluntersuchungen oder Betriebsbegehungen. Folgende Aufgaben können unter anderem von Sicherheitsbeauftragten wahrgenommen werden:

  • auf Mängel bei technischen Schutzeinrichtungen und Schutzausrüstungen hinweisen bzw. deren Beseitigung veranlassen,
  • auf Unfallgefahren sowie technische Mängel hinweisen,
  • auf die Einhaltung von Arbeits- und Brandschutz achten,
  • sich um besonders betreuungsbedürftige Kollegen kümmern (z. B. neue Mitarbeiter, Jugendliche, Schwangere).
  • Pflegen eines Arbeitsmittelschutzverzeichnisses und eines Arbeitsschutzmanagementsystems.

 

Die Bestellung eines Sicherheitsbeauftragten sollte in Abstimmung mit der Personalabteilung, der Mitarbeitervertretung und des jeweiligen Vorgesetzten erfolgen. Die Ernennung sollte allen Mitarbeitern zeitnah bekannt gegeben werden.

 

Die Aufgaben eines Brandschutzbeauftragten sind in der DGUV-Information 205-003 „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten“ beschrieben. Darunter können unter anderem folgende Tätigkeiten fallen:

 

 

Brandschutzbeauftragte sollten dem Arbeitgeber unmittelbar unterstellt sein und von diesem schriftlich bestellt werden. Dabei sind der Zuständigkeitsbereich, die konkreten Aufgaben und die Rahmenbedingungen festzulegen.

 

Wie werde ich Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter?

Wer Sicherheitsbeauftragter und Brandschutzbeauftragter werden will, muss man normalerweise zwei separate Qualifizierungen absolvieren. Die Doppelqualifizierung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten bei BBQ in Hamburg ermöglicht Ihnen den Erwerb gleich beider Qualifikationsnachweise.

Diese zwei Qualifikationsnachweise sind bei Unternehmen im Industrie- und Dienstleistungssektor gleichermaßen gefragt.  Zur qualifizierten Bewältigung der verantwortungsvollen Tätigkeit in diesem Bereich vermitteln Ihnen unsere Dozenten praxisnahe Kenntnisse aus beiden Bereichen. Die Weiterbildung besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen und jeweils mit einer eigenen Prüfung enden:

  • Ausbildung zur/zum Sicherheitsbeauftragten,
  • Ausbildung zur/zum Brandschutzbeauftragten,
  • zweitägiger Erste-Hilfe-Lehrgang.

 

Die erworbenen Kenntnisse werden am Ende eines jeden Themenblocks in einer schriftlichen und mündlichen Prüfung geprüft und mit einem Zertifikat für zukünftige Arbeitgeber dokumentiert. Detailliertere Inhalte finden Sie unter „Inhalte der Weiterbildung“.

 

In welchen Bereichen bzw. Unternehmen werden Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter benötigt?

Grundsätzlich können Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte in Unternehmen sämtlicher Wirtschaftsbereiche bestellt werden. Die gesetzlichen Regelungen dazu wurden bereits am Anfang aufgeführt. Vor allem in Unternehmen und Bereichen, in bei denen ein erhöhtes Gefährdungsrisiko für die Beschäftigten, Umwelt und Sachwerte besteht, ist die Arbeit von Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten besonders wichtig. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen in den Bereichen

  • Industrie,
  • Baugewerbe,
  • Transport- und Spedition,
  • Dienstleistungssektor sowie im
  • Handwerk zu.

 

▶ Inhalte der Weiterbildung

Ausbildung zum/zur Sicherheitsbeauftragten

Während der Grundausbildung gemäß § 22 SGB VII und § 20 DGUV Vorschrift 1 erwerben Sie Kenntnisse aus den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in nachfolgenden
Themengebieten:

  • Gesetzliche Vorgaben zu Arbeitsschutz und -sicherheit
  • Aufgaben und Stellung des Sicherheitsbeauftragten
  • Unfalluntersuchung
  • Grundlagen der Unterweisung
  •  Erkennen und Beurteilen von Gefährdungen
  • Grundlagen des Umgangs mit Gefahrstoffen
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Arbeitsplatz und Arbeitsmittel
  • Verkehrssicherheit, Transport und Logistik
  •  Zusammenarbeit mit Fremdfirmen im Betrieb
  • Verkehrssicherungspflichten

 

Die erworbenen Kenntnisse werden am Ende in einer schriftlichen Prüfung geprüft und mit dem Zertifikat „Sicherheitsbeauftragte(r)“ für zukünftige Arbeitgeber dokumentiert.

 

Ausbildung zum/zur Brandschutzbeauftragten

Die Ausbildung zum bzw. zur Brandschutzbeauftragten erfolgt gemäß den Richtlinien von vfdb, DGUV und VdS und umfasst sowohl praktische als theoretische Inhalte und Übungen. Während des Lehrgangs erwerben Sie Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes
  • Grundlagen des Brennens und Löschens
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Baulicher Brandschutz
  • Anlagentechnischer Brandschutz
  • Handbetätigte Geräte zur Brandbekämpfung
  • Organisatorischer Brandschutz
  • Brandschutzmanagement
  • Behörden, Feuerwehren, Versicherer
  • Praktische Übungen mit Feuerlöscher und Löschdecke

 

In der Abschlussprüfung stellen Sie sowohl theoretisch als auch praktisch Ihr Wissen unter Beweis und erhalten im Anschluss daran das Zertifikat „Brandschutzbeauftragte(r)“.

 

Erste-Hilfe Lehrgang

Ergänzt wird die Weiterbildung zum bzw. zur Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten durch einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Hier lernen Sie, worauf es im Ernstfall ankommt und was
Sie in Notfällen beachten sollten. Auch die Dokumentationspflichten und korrekte Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistungen sind Bestandteil des zweitägigen Seminars.

▶ Nächste Starttermine und Unterrrichtszeiten

Nächste Termine

  • 30.10.2018 - 27.11.2018
  • 30.04.2019 - 28.05.2019

Dauer / Unterrichtszeiten

20 Tage (180 U.-Std.)
Montag bis Freitag
08:00 – 16:00 Uhr

▶ Zielgruppe | Voraussetzungen | Finanzielle Förderung

Zielgruppe

Fachkräfte im Industrie- und Dienstleistungssektor sowie im Handwerk, die Aufgaben im Bereich der Arbeitssicherheit und des betrieblichen Brandschutzes wahrnehmen möchten.

Voraussetzungen

Abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung.

Finanzielle Förderung

Sie können eine Förderung für die Weiterbildung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten in Hamburg über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS MAT 2)  der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter, den Berufsgenossenschaften bzw. Unfallkassen, der Deutschen Rentenversicherung und dem BfD beantragen oder das Programm WeGebAU nutzen.

Infos zum AVGS