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Nächster Starttermin: 08.02.2019

  • Erfahrene Dozenten vor Ort
  • Betreuung durch Jobcoach
  • Anerkannte Zertifikate

▶ Download Flyer | Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter in Köln

Beruflich sind Sie bereits im gewerblich-technischen Bereich oder im Handwerk zu Hause? Ihnen ist Arbeitsschutz wichtig und Sie haben den Schulterblick für Ihre Kollegen? Dann bietet Ihnen die Weiterbildung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten bei BBQ in Köln eine hervorragende Möglichkeit, sich in Zukunft noch mehr für die Interessen Ihrer Kollegen stark zu machen. Auch können Sie sich durch verstärktes betriebliches Engagement für weitere Aufgaben im Unternehmen ins Gespräch bringen.

 

Wann ist ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter notwendig?

Sie sind der Meinung, Sicherheitsbeauftragter und Brandschutzbeauftragter sind zwei Paar Schuhe. Dann haben Sie vollkommen Recht. Jedoch haben Sie bei BBQ die Möglichkeit, beide Qualifikationen im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben. Beiden ist es zu eigen, dass es sich hierbei um beratende Funktionen handelt. Sind mehr als 20 Beschäftigte in einen Unternehmen tätig, ist in der Regel ein Sicherheitsbeauftragten zu bestellen. Die rechtlichen Grundlagen hierfür sind im § 22 des Sozialgesetzbuches VII geregelt. Ein Brandschutzbeauftragter hingegen ist lediglich dann erforderlich, wenn das Baurecht ein Genehmigungsverfahren erforderlich macht. Jedoch sind Unternehmen gemäß Arbeitsschutzgesetz dazu angehalten, der Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter auch bezüglich des Brandschutzes nachzukommen. Die Umsetzung der jeweils notwendigen Vorkehrungen liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers.

 

Welche Aufgaben hat ein Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter?

Als Sicherheitsbeauftragter arbeiten Sie eng mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi) sowie dem Betriebsarzt zusammen und beraten die Geschäftsführung zum Beispiel zu Berufskrankheiten, zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen oder Gesundheitsrisiken. Ihre Mitarbeit ist gefragt im Arbeitsschutzausschuss, bei Betriebsbegehungen oder bei der Untersuchung von Arbeitsunfällen. Sicherheitsbeauftragte können unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:

  • auf Mängel bei Schutzeinrichtungen und -ausrüstungen achten und beseitigen lassen,
  • auf Unfallgefahren sowie technische Mängel hinweisen,
  • darauf achten, dass der Arbeits- und Brandschutz eingehalten wird,
  • sich um Kollegen kümmern, die besonders betreuungsbedürftig sind (z. B. neue Mitarbeiter, Jugendliche, Schwangere).
  • Arbeitsmittelschutzverzeichnis und Arbeitsschutzmanagementsystem mit erarbeiten und pflegen.

Die Personalabteilung, die Mitarbeitervertretung sowie natürlich der jeweilige Vorgesetzte sollten bei der Berufung eines Sicherheitsbeauftragten mit eingebunden werden. Allen Mitarbeitern sollte die Berufung zeitnah bekannt gemacht werden.

In der DGUV-Information 205-003 sind die Bestimmungen zu „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten“ beschrieben. Folgende Tätigkeiten könnten darunter fallen:

Wofür Brandschutzbeauftragte zuständig sind, sollte vom Arbeitgeber genau beschrieben werden. Sie sollten schriftlich von der Geschäftsführung bestellt werden und dieser auch unterstellt sein.

 

Wie werde ich Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter?

Wie bereits eingangs erwähnt, bedarf es normalerweise zwei Qualifizierungen, um sowohl Sicherheits- als auch Brandschutzbeauftragter zu werden. Durch die Doppelqualifikation bei BBQ in Köln haben Sie die Möglichkeit, beide Qualifikationsnachweise im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben. Diese sind insbesondere bei Unternehmen im Industrie- und Dienstleistungssektor gefragt. Damit Sie den Anforderungen im Arbeitsalltag gerecht werden können, vermitteln Ihnen unsere erfahrenen Dozenten praxisbezogene Kenntnisse aus beiden Bereichen. Die Weiterbildung gliedert sich in drei auf einander aufbauende Teile:

  • Ausbildung zur/zum Sicherheitsbeauftragten,
  • Ausbildung zur/zum Brandschutzbeauftragten,
  • Erste-Hilfe-Lehrgang.

Um Ihr erworbenes Wissen künftig nachweisen zu können, erhalten Sie für jeden einzelnen Abschnitt ein separates Zertifikat. Welche konkreten Themen in den jeweiligen Abschnitten unterrichtet werden, können Sie unter „Inhalte der Weiterbildung“ nachlesen.

 

In welchen Bereichen bzw. Unternehmen werden Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter benötigt?

Prinzipiell können Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte in jedem Unternehmen bestellt werden – unabhängig in welcher Branche. Welche gesetzlichen Regelungen es dazu gibt, wurde bereits am Anfang beschrieben. Jedoch in Unternehmen und Bereichen, in denen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für die Gesundheit und das Leben der Mitarbeiter besteht, ist es besonders wichtig, dass hier Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte tätig werden. Insbesondere ist dies in Firmen der Fall, die in diesen Branchen tätig sind:

  • in der Industrie,
  • im Baugewerbe,
  • im Transport- und Speditionswesen,
  • im Dienstleistungssektor,
  • im Handwerk.

Ihre bisherigen beruflichen Kenntnisse können Sie bestens mit dieser Weiterbildung ergänzen? Dann reden Sie mit uns. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir beraten Sie gerne in einem unverbindlichen Gespräch.

 

▶ Inhalte der Weiterbildung

Ausbildung zum/zur Sicherheitsbeauftragten

Während der Grundausbildung gemäß § 22 SGB VII und § 20 DGUV Vorschrift 1 erwerben Sie Kenntnisse aus den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in nachfolgenden
Themengebieten:

  • Gesetzliche Vorgaben zu Arbeitsschutz und -sicherheit
  • Aufgaben und Stellung des Sicherheitsbeauftragten
  • Unfalluntersuchung
  • Grundlagen der Unterweisung
  •  Erkennen und Beurteilen von Gefährdungen
  • Grundlagen des Umgangs mit Gefahrstoffen
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Arbeitsplatz und Arbeitsmittel
  • Verkehrssicherheit, Transport und Logistik
  •  Zusammenarbeit mit Fremdfirmen im Betrieb
  • Verkehrssicherungspflichten

Die erworbenen Kenntnisse werden am Ende in einer schriftlichen Prüfung geprüft und mit dem Zertifikat „Sicherheitsbeauftragte(r)“ für zukünftige Arbeitgeber dokumentiert.

Ausbildung zum/zur Brandschutzbeauftragten

Die Ausbildung zum bzw. zur Brandschutzbeauftragten erfolgt gemäß den Richtlinien von vfdb, DGUV und VdS und umfasst sowohl praktische als theoretische Inhalte und Übungen. Während des Lehrgangs erwerben Sie Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes
  • Grundlagen des Brennens und Löschens
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Baulicher Brandschutz
  • Anlagentechnischer Brandschutz
  • Handbetätigte Geräte zur Brandbekämpfung
  • Organisatorischer Brandschutz
  • Brandschutzmanagement
  • Behörden, Feuerwehren, Versicherer
  • Praktische Übungen mit Feuerlöscher und Löschdecke

In der Abschlussprüfung stellen Sie sowohl theoretisch als auch praktisch Ihr Wissen unter Beweis und erhalten im Anschluss daran das Zertifikat „Brandschutzbeauftragte(r)“.

Erste-Hilfe Lehrgang

Ergänzt wird die Weiterbildung zum bzw. zur Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten durch einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Hier lernen Sie, worauf es im Ernstfall ankommt und was
Sie in Notfällen beachten sollten. Auch die Dokumentationspflichten und korrekte Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistungen sind Bestandteil des zweitägigen Seminars.

▶ Nächste Starttermine und Unterrrichtszeiten

Nächste Termine

  • 08.02.2019 - 08.03.2019

Dauer / Unterrichtszeiten

20 Tage (180 U.-Std.)
Montag bis Freitag
08:00 – 16:00 Uhr

▶ Zielgruppe | Voraussetzungen | Finanzielle Förderung

Zielgruppe

Fachkräfte im Industrie- und Dienstleistungssektor sowie im Handwerk, die Aufgaben im Bereich der Arbeitssicherheit und des betrieblichen Brandschutzes wahrnehmen möchten.

Voraussetzungen

Abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung.

Finanzielle Förderung

Sie können eine Förderung für die Weiterbildung zum Sicherheits- und Brandschutzbeauftragten in Köln über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS MAT 2)  der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter, den Berufsgenossenschaften bzw. Unfallkassen, der Deutschen Rentenversicherung und dem BfD beantragen oder das Programm WeGebAU nutzen.

Infos zum AVGS